Schulleben > Gender Mainstreaming-Projekte > Auf dem Weg zu einem Gender-Konzept

"Gender Mainstreaming" an der Grundschule Astrid Lindgren 

Unter "Gender Mainstreaming" versteht man die Geschlechtergerechtigkeit bzw. die Gleichstellung von Mädchen und Jungen. Der Begriff Gender kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Mann und Frau. Diese sind, anders als das biologische Geschlecht erlernt und damit auch veränderbar. Gender Mainstreaming ist eine Strategie, mit der eine tatsächliche Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen und Männern erreicht werden soll. Die Verpflichtung zur Förderung der Gleichstellung erstreckt sich auch auf den Bereich der frühkindlichen Erziehung und Bildung.

Eine geschlechtersensible individuelle Förderung ist Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule. Traditionelle Rollenorientierungen der Geschlechter sollen überwunden werden. Mädchen und Jungen sollen, auch unter dem Gesichtspunkt ihres Geschlechts stärker differenziert gefördert werden. Damit soll die Grundlage gelegt werden zur Verbesserung der schulischen Leistungen und der persönlichen Entwicklung.

Unsere Steuergruppe - dazu gehören Frau Stohlmann, Frau Kassen, Frau Lüters als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübbecke und Frau Renz - hat zu diesem Thema zwei Projekte in nächster Zeit geplant. 

Am Montag, 9. Mai 2011, beginnt unser Kochprojekt für Jungen und Mädchen der 4. Klassen unter Leitung von Frau Lüters und Frau Sendurur vom Verein Verständigung und Integration e. V. Dabei geht es um die Zubereitung eines kleinen Essens mit allen Vorbereitungen und um Tischkultur. --> Bilder zu diesem Projekt finden Sie unter dem Unterpunkt "Kochprojekt"!

Das zweite Projekt ist ein Gender-Theaterprojekt unter Leitung von Frau Lüters und Frau Johnen für Kinder aus den 3. und 4. Klassen im Rahmen unserer Projekttage "Lesen". Dabei wird es auch um Rollentausch Jungen - Mädchen gehen.