Konzept zur Umwelterziehung
Die Umwelterziehung gehört
zum Erziehungsauftrag der Schule. So steht es im Schulgesetz für das Land
Nordrhein – Westfalen § 2:
„Die
Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags
erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen und
berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und
Schüler. Sie fördert die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrer
Entscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das
Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt.“
Neben
der Wertevermittlung und der Stärkung der Sozialkompetenz versuchen wir unseren
Schülern auch den sorgfältigen Umgang mit ihrer Umwelt und deren Ressourcen
nahe zu bringen.
Das geschieht in den
verschiedenen Unterrichtsfächern durch die Behandlung entsprechender Themen wie
- Wärme,
Licht, Wasser, Feuer, Luft
- Magnetismus
und Elektrizität
- Körper,
Sinne, Ernährung, Gesundheit
- Tiere,
Pflanzen und deren Lebensräume
- Beruf und
Arbeit
- Werkzeuge
und Materialien
- Bauwerke
und Konstruktionen
- Schule
und Umgebung
- Heimatort
Stadt Lübbecke - gestalteter Lebensraum
- Schulweg
und Verkehrssicherheit
- Verkehrsmittel
und Umweltbelastung
- Umweltschutz
- Zusammenleben
in Klasse, Schule, Familie
- Aufgaben
des Gemeinwesens
- Mädchen
- Jungen
- Sexualerziehung
- Zeiteinteilung
und Zeiträume
- Früher
und heute
- Ich in
meinem Umfeld/ in meiner Umwelt
- Verschiedene
Kulturen
- Medien
als Informationsmittel
- Nutzung
von Medien
Das geschieht durch das
gemeinsame Lesen von Büchern zu einzelnen Themen, die Erarbeitung und
Hinterfragung der Inhalte und Gespräche darüber
- Irina
Korschunow: Der Findefuchs
- Heiderose
und Andrea Fischer-Nagel: Die Störche kommen
- Ursula
Drefke-Falkenstein: Vom Igel, der nicht schlafen wollte
- Katharina
Scholes: Sams Wal
- Irina
Korschunow: Hannes malt sich einen Drachen
- Ursula
Wölfel: Joschis Garten
- Renate
Welsh: Sonst bist du dran
- Peter
Härtling: Ben liebt Anna
- Ursula
Wölfel: Fliegender Stern
- Philip
Cam (Hrsg): Sterben Äpfel auch? - Philosophische Nachdenkgeschichten für Kinder
Das geschieht durch praktische Maßnahmen in der Schule wie
- Wöchentliches
Müllsammeln im Außenbereich der Schule
- Mülltrennung
in den Klassen (gelber Sack, Papier, Restmüll)
- Vor
Rückgabe der Milch-/Kakaoflaschen Entsorgung der Plastikkappen und Strohhalme
- Ordnungsdienst
in den Klassen
- Besen,
Handfeger und Kehrblech in jeder Klasse für Grobreinigung
- Tragen
von Hausschuhen in den Klassen
- Kontrollierte
sparsame Verwendung von Materialien
- Recycling
von Müll im Kunstunterricht
- Regelmäßige
Ermutigung (Elternabend) zu Fuß zur Schule zu kommen
- Regelmäßige
Hinweise auf „Gesundes Frühstück“
- Bewegungspausen
im Unterricht (Material in jeder Klasse)
- Erste
Hilfe - Projekte
- Absenkung
der Raumtemperaturen (durch den Schulträger)
- Energieeinsparung
durch Vermeidung unnötiger Beleuchtung
- Radfahrtraining
- Eigentumsfach
und Stehordner für jedes Kind in jeder Klasse, um Ordnung zu lernen und den
Schulranzen leichter zu machen
- Sorgfältiger
Umgang mit von der Schule geliehenen Schulbüchern und Materialien, um deren
Wiederverwendung zu ermöglichen
- Ausflüge
in die Natur (Wiehengebirge, Großes Torfmoor, Biologiestation Bustedt,
Tierpark)
- Besuche
von Institutionen des Gemeinwesens ( Feuerwehr, Polizei, Wasserwerk,
Kläranlage)
- Kennenlernen
besonderer Lebensbereiche (Bauernhof, Museumsdorf Rahden)
- Sammlung
von Recycling-Material (Druckerpatronen)
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