Konzeptentwicklung Gender
Mainstreaming
Das Thema
Gender Mainstreaming bearbeiten wir im Netzwerk Lübbecker Grundschulen seit
längerer Zeit:
- Gruppenthema im Rahmen einer
Gesamtkonferenz der Lübbecker Grundschulen am 12.07.2009 (Sommerferien)
Moderation Ingeborg Renz
- Fortbildung für die Schulleitungen am
17.12.2009 in der GS Nettelstedt mit Herrn Drogand-Strud (Heimvolkshochschule
Frille)
- Konferenz aller Kollegien im Netzwerk
Lübbecker Grundschulen am 26.04.2010 in der GS Regenbogen mit Herrn
Drogand-Strud
- Zweitägige Fortbildung für eine
Steuergruppe „Gender“ in der Heimvolkshochschule Frille mit je 2 Vertretern aus
allen Lübbecker Grundschulen und der
Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lübbecke Frau Angelika Lüters am
2./3.11.2010. Seminarleiter Herr Drogand-Strud
Weitere Planung:
- Steuergruppe Frau Stohlmann, Frau
Kassen, Frau Renz (alle GSAL) und Frau Lüters (mit 10 Wochenstunden für
Sozialarbeit an den Grundschulen der Stadt eingesetzt mit dem Schwerpunkt
Jungen/ Mädchenförderung) werden ein Konzept entwickeln. Ansätze:
- Selbstreflexion (Lehrerverhalten)
- Fremdreflexion (Lehrerverhalten)
- Umsetzung/ Erprobung von Ideen aus der
Fortbildung
- Projekte zur Jungen/Mädchenstärkung mit
Frau Lüters
- Erste Sitzung am Dienstag, 18.01.2011
- Weiterentwicklung des Konzeptes im
Netzwerk und Erprobung/Umsetzung
Inhalte Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming
- Chancengleichheit der Geschlechter
- Zuweisung von Geschlechterrollen
immer noch prägend
- Mit GM sollen Veränderungen im
Geschlechterverhältnis bewirkt werden, um Diskriminierung zu verhindern.
Unterschiede sollen identifiziert
werden, um Nachteile, die sich aus ihnen ergeben, beseitigen zu können. Dafür
werden im Rahmen von GM Instrumente entwickelt.
Schulqualität – geschlechtergerecht
-
individuelle
Förderung
-
Chancengleichheit
der Geschlechter und Beseitigung bestehender Nachteile
- Bewertungsgrundlagen Mädchen und
Jungen:
-
Ergebnisvergleich
von Schulleistungsstudien
-
gesundheitliche
Ausgangslagen
-
Geschlechterrollen
-
Geschlechterhierarchie
-
Sozialisationsinstanzen
- „.. nur im Entwickeln der eigenen,
individuellen Fähigkeiten können Schüler und Schülerinnen befähigt werden, ihre
bürgerschaftliche Rolle kennen zu lernen und ausfüllen zu können. Jungen und
Mädchen muss während schulischer Lern- und Interaktionsprozesse gleichermaßen
dazu die Möglichkeit gegeben werden. Beharren die Lehrenden auf traditionellen
Rollenmustern, enthalten sie den Lernenden entscheidende Entwicklungs- und
Erfahrungsmöglich-keiten vor“ (BLK-Programm „Demokratie lernen und leben“)
- Schulqualität für Mädchen und Jungen
-
Lehren
und Lernen – Unterricht
--> geschlechtstypisch unterschiedliche
Lernausgangslagen
--> kritische Auseinandersetzung mit
Geschlechterrollen
--> geschlechtersensible Schulbücher/
Lehrmittel
-
Schulkultur
--> Geschlechtergerechtigkeit als
pädagogisches Leitbild und Handlungsmaxime
--> Reaktion der Lehrkräfte auf
Regelverstöße
--> Mädchenräume/ Jungenräume
-
Führung
und Schulmanagement
-->Gender-Kompetenz der Schulleitung
--> geschlechterdifferenzierte
Statistiken
--> geschlechterorientierter
Ressourceneinsatz
-
Personalentwicklung
--> geschlechtersensible
Fortbildungsplanung
--> Umsetzung des Frauenförderplanes
--> geschlechterbewusste Kommunikation
-
Qualitätsentwicklung
--> Geschlechterparität in Gremien
-->Definition
gleichstellungsspezifischer Ziele
--> genderorientierte
Evaluationskriterien
-
Ergebnisse
von Schule
--> Abschluss-, Wiederholungsquoten
geschlechterdifferenziert
--> geschlechtsspezifische Fächerwahl
--> geschlechtersensible Lerngruppenbildung
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